Umwelt- und Fertigungsdaten wie Temperatur, Betriebsgeräusche von Anlagen und Maschinen, Luftfeuchte oder auch -qualität lokal erheben, mittels künstlicher Intelligenz (KI) verarbeiten, bewerten und im Abgleich mit Qualitäts- und Produktivitätsparametern die Fertigung optimieren – das klingt nicht neu, eher nach Umsetzung der Industrie 4.0. Doch mit diesem Ansatz die Prozess- und Produktqualität in Fertigungen verschiedener Unternehmen zu verfolgen, das gibt es noch nicht. Es wäre jedoch ein Gamechanger: Komponenten-, Technologieanbieter, Systemintegratoren, sogar Endanwender erhielten zusätzliche Informationen und Transparenz. Das Projekt AdaPEdge wagt den Schritt von der „Fertigung 4.0“ zur „Fertigung 4.0++“ und verspricht mehr Resilienz und Produktivität.

Minderwertige oder gefälschte Materialien sollen detektierbar, Störungen im Verlauf der gesamten Wertschöpfungskette transparent und der Produktionsprozess kontinuierlich angepasst werden können. Zum Einsatz kommt auch die offene Architektur RISC-V, die nicht nur einen Einsatz in allen Bereichen der Industrie ermöglicht, sondern für Deutschland auch hohes wirtschaftliches Potenzial mit sich bringt. Unsere Sensorik-Bayern GmbH entwickelt hierfür ein Sensor-Mesh. Die Secure Smart Sub-Edge Modules (S³EM) erfassen und verdichten KI-basiert frei verfügbare Daten und liefern Auskunft über den Zustand der gesamten Fertigungslinie.

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